reflections

Ich möchte hiermit klarstellen, dass alle auf diese Seite gestellten Texte von mir stammen und dem Copyright unterliegen. Wenn jemand einen dieser Texte verwenden will, teile es es mir bitte im Gästebuch mit.

Danke sehr.

 

 

 

 

 "Schwer zu sagen"

Schwer zu sagen
Nicht zu fragen
Darf ich's sagen?
Nicht verzagen

Langsam gehen
Bloß nicht stehen
Wirst du's sehen?
Nicht verstehen

Will dich hassen
Leere Gassen
Muss ich hassen?
Will es lassen

Dunkle Wege
Leere Stege
Will so sehr
Ich kann nicht mehr

 

"Der Puppenspieler"


Puppenspieler hält die Fäden
sein Wunsch ist es, der hier zählt
lässt sie springen, lässt sie tanzen
schafft uns eine andre Welt

Kleine Puppe kappte Fäden
frei zu sein, das war das Ziel
wollte springen, wollte tanzen
ganz so wie es ihr gefiel

Große Puppe lächelt traurig
"Kleine Puppe, weißt du nicht?
Ohne Puppenspieler" sagt sie
"fehlt uns jegliche Geschicht."

 

 

"Erinnerung"


Sie war wunderschön
Die Zeit mit dir
Die Zeit die wir hatten
Dort, und auch hier

Aber nun ist die Zeit
Mich gehen zu lassen
Nein, bitte schweig!
Du darfst mich nicht hassen

Denk an die Liebe
Sie hat uns verbunden
Doch mit der Zeit, sieh nur
Ist sie verschwunden

Erinnerung ist es
In der wir nun treiben
Die Liebe ist fort
Die Erinnerung wird bleiben

 

 

"Irrlicht"

While night is darkening the land / The time is mine - come, take my hand / And let me lead you through the dark

I`ll be your guide, I`ll be your fear / I`ll show you how to disappear / Between the shadows and the myths

Come, dance with us through misty nights / Beloved by power, pain and pride / `Till finally you`re gone - like we

 

 

 

Wenn ich ganz alleine auf der Welt bin

Und alles um mich herum zerbricht

Wenn nichts mehr bleibt, wie es einmal war

Werde ich immer noch wissen, wer du bist

 

 

 

Ich schreie, denn die Welt zerbricht

Ich schreie, doch niemand hört mich

Der Wind trägt Schmerz und Trauer mit sich

Ist das hier real? Ist es wirklich?

 

 

 

"Lieber anders"   

Wie die Mutter, so die Tochter / Wie der Vater, so der Sohn / Originalität - warum denn? / Unikat sein - purer Hohn 

Wenn es nur die Masse gibt / Masse nur die Menge liebt / Wem das Anderssein zu fremd ist / Nur das andere Geschlecht küsst

Wenn man anders ist, so zieht man / Hass auf sich und Unverständnis / Wie kannst du nur fremd sein wollen? / Dein Anderssein ist lächerlich!

Lieber anders als wie alle / Teil der Masse, unsichtbar / Nur so kannst du wirklich du sein / Lieber so als Teil der Schar

 

 

 

"Fußspuren im Schnee"  

"Besser, man ist alleine und einsam als so zu leben", sagte der Engel und lächelte sie gütig an. Sie standen auf dem Dach eines Hauses. Hinter ihm glitzerte der Schnee im Licht des Vollmonds. "Siehst du diesen Mann dort? Er ist alleine. Aber er hinterlässt eine Fußspur im Schnee. Wenn du den anderen folgst, wirst du nie einsam sein. Du musst dich entscheiden: Möchtest du Spuren hinterlassen?" Als sie den Blick von der einsamen Gestalt im Schnee hob und langsam nickte, war der Engel verschwunden.

 

 

 

 Junges Mädchen steht alleine
Ganz verlor`n am Straßenrand
Ihr Gesicht ist blass und traurig
Niemand da, der sie verstand

Sie macht weiter, lebt ihr Leben
(Sie versucht es wenigstens)
Einen Grund, nicht aufzugeben?
Nennen könnte sie ihn nicht

Dennoch kämpft sie, will es schaffen
Doch verdrängt jedes Gefühl
Masken schützen sie vor allem
Und doch ist alles zu viel

Ihre Freunde, sie verstehn`s nicht
Sehn das lächelnde Gesicht
"Sie ist klug, begabt und witzig -
Probleme hat sie bestimmt nicht"

Sie wird älter und die Mauern
Wachsen stetig mit ihr mit
Schützen sie auch vor Gefühlen
Ein Grund für den einen Schritt

Hier am Grab erzähle ich euch
Was mit ihr wirklich geschah
Was sie einst nur schützen sollte
Brachte sie dem Tod zu nah

Es war zu viel, sie brach zusammen
Schutz im Tod, versteht ihr dies?
Nur so erreichte sie Vergessen
Jetzt, Sophia: Rest in peace.


 

 

 

Seid ihr schon mal um 6.00 Uhr morgens nach einer durchgemachten Nacht noch in ein Cafe gegangen oder zu McD, um einen Kaffee zu trinken, zu frühstücken oder einfach runter zu kommen?

Dort begegnet man den verschiedensten Menschen. Gruppen von aufgestylten, jungen Leuten, die wohl gerade von einer Party kommen und sich so laut unterhalten, dass man weiß: Die können noch nicht abschalten. Ein Pärchen, ebenfalls im Discodress, das sich schweigend gegenüber sitzt. Ein Streit? Ein vielleicht folgendes klärendes Gespräch? Vielleicht sieht man sie bald wieder, glücklich vereint. Oder mit dem neuen, eventuell eben in der Disco angelachten Partner?

Der Mann im Anzug mit der Zeitung. Wohl auf dem Weg zur Arbeit, vielleicht aber auch auf dem Weg nach Hause, ins Bett. Wer mag wohl auf ihn warten, wartet da überhaupt jemand? Es scheint so eindeutig zu sein: Ein Mann auf dem Weg zur Arbeit, aber wer weiß? Ein Obdachloser in einer Ecke. Wollte er sich vor dem Regen schützen, oder ertrug er vielleicht einfach die Leere nicht mehr? Was für eine Geschichte er wohl hat? Vielleicht war er früher ein erfolgreicher Geschäftsmann, ähnlich dem Herrn im Anzug, der durch Tod oder andere Verluste die Lust an einem geordneten Leben verlor?

Und überhaupt..... Was machst du eigentlich hier? Kommst du von einer Party oder konntest du einfach nicht schlafen? Hattest du Streit mit deinem Partner, gehst du zu Arbeit, kommst du vielleicht von der Arbeit? Oder sitzt du dort in der Ecke nach einer Nacht auf der Straße und sehnst dich nach Wärme und Gesellschaft?

Jeder von uns hat eine Geschichte zu erzählen. Wir müssen nur lernen, besser hinzusehen.

 

 

 

 

 

Die Flügel gestutzt
Gefangen im Käfig
gezähmt

Die Flügel ausbreiten
Die Freiheit genießen
gehemmt

Wer Freiheit genießt
Mit eigenem Leben
verkennt

Die Gitter, von Menschen gemacht
Die Grenzen, uns selbst aufgezwungen
Die Türen, die selbst wir verschlossen

Seht euren Käfig, erkennt
Was wir selber uns aufzwingen ließen
Sprengt eure Fesseln und lasst
Uns Leben und Freiheit genießen!



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